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42,466.62€ ANFI PAYOUT!

Timeshare Recht: Fallstudie Klageverfahren 

Nationalität Mandant: Deutsch

Angeklagter Resort: Anfi

Gerichtsort: Gran Canaria, Kanarische Inseln, Spanien

Gerichtshof: Erste Instanz / Ablehnung Berufung Provinzgericht

Falltypus: Zivilrecht

Timeshare Struktur: Flexible Timeshare Wochen

Zugesprochener Betrag: 42,466.62€

Canarian Legal Alliance freut sich immer über Auszahlungen. Einer der besten und befriedigendsten Tage für unser gesamtes Team ist der Tag, an dem wir unsere Klienten anrufen und ihnen mitteilen können, dass das Geld, das sie bei Gericht zugesprochen bekommen haben, am nächsten Tag auf ihrem Bankkonto gutgeschrieben wird.    

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Es ist kein Geheimnis, dass einige Resorts – und hier mit einigen meinen wir meistens Anfi – versuchen, die Zahlungen unserer Klienten so lange wie möglich zu verzögern. Sie legen Berufung ein, von der sie genau wissen, dass sie sie nicht gewinnen können, und verschieben ständig Gelder von einem Bankkonto auf ein anderes. Daher ist unser Rechtsteam nicht nur Experte für Timesharing-Rechtsstreitigkeiten, sondern auch Experte für die Vollstreckung des Geldes !!Geschichte unseres Klienten Paares:Unsere Klienten gehörten zu den vielen Timeshare Besitzer, die eine unbefristete, flexible Woche im Anfi Beach Club gekauft hatten.

Eine flexible Woche sollte das ultimative, lockerste und einfach buchbarste Urlaubsprodukt sein. Es wurde ihnen erklärt, sie wären nicht länger mit den Einschränkungen eine feste Woche zu besitzen belastet. Eine flexible Woche wäre ihr Schlüssel zum Urlaub, und das, wann und zu welchem Zeitpunkt sie auch immer wollten. Hört sich toll an, oder?
Wie die meisten Kunden in diesen Wochen herausgefunden haben, waren sie leider nicht so „flexibel“, wie sie angenommen hatten. Immer wenn sie versuchten, etwas zu buchen, wurde ihnen mitgeteilt, dass es nicht verfügbar sei. Was ihr Traumurlaub Produkt sein sollte, wurde zu einem teuren Albtraum.
Von CLA veranlasste Aktion:CLA präsentierte ihren Fall im Oktober 2017 und sechs Monate später wurde der Fall bereits vor dem ersten Gerichtshof von SBT gewonnen.

Anfi machte den üblichen Trick und legte gegen die Entscheidung Berufung ein. Zu diesem Zeitpunkt legte CLA sofort eine Vollstreckung vor, in der das Gericht aufgefordert wurde, die geldlichen Mittel für unsere Klienten vorläufig zu sperren.
Nach weiteren 7 Monaten erhielten wir vom Gericht die vorläufigen, geldlichen Mittel in Höhe von 27.753,96 € zugesprochen. Dies war nur ein Teil der vom Gericht zuerkannten Gebühren, da Anfi wie üblich Geld von dem Bankkonto abgebucht hatte, das wir um ein Embargo beantragt hatten. Unbeeindruckt legten wir eine Liste zusätzlicher Bankkonten vor, die wir im Laufe der Zeit aufgedeckt hatten, und 3 Monate später konnte das Gericht einen Scheck über weitere 14.712,66 € ausstellen- Gelder, welche sie auf einem anderen Konto fanden.

Einen Monat nach Erhalt des zweiten Schecks verlor Anfi die Berufung vor dem Provinzgericht und das Urteil wurde firm, sodass wir dieses Geld an unsere Mandanten überweisen konnten.
Resort Verstoß & Urteils-Zusammenfassung:

Unter Einbeziehung der vom Obersten Gerichtshof erlassenen Grundsatzentscheidungen wandt der Richter erster Instanz das spanische Timesharing-Gesetz von 42/98 an und erklärte den Vertrag unserer Kunden für nichtig, da dieser kein Enddatum enthielt. Laut Gesetz darf ein Timesharing-Vertrag nicht länger als 50 Jahre gültig sein und das muss auf dem Vertrag auch deutlich angegeben werden. Der Richter wies auch auf die von Anfi praktizierte Rechtswidrigkeit hin, in der zulässigen Bedenkzeit eine Kaution zu hinterlegen, und erklärte, einem Verbraucher müsse eine gewisse Zeit eingeräumt werden, um zu entscheiden, ob es sich um einen Kauf handelt, den er oder sie tätigen möchte.

Dies ist ein weiteres Beispiel für die deutlichen Auswirkungen der zahlreichen Urteile des Obersten Gerichtshofes, dem Tribunal de Supremo de Madrid in Spanien. Denn der Oberste Gerichtshof hat sich in seiner Urteils Erlassung klar ausgedrückt, indem ein Präzedenzfall geschaffen wurde, dem nun alle unteren Gerichte folgen müssen.

Das Team:

Herzlichen Glückwunsch unserer Beraterin Jasmin Erhard und unserer Anwältin Cristina Batista

Juli 9, 2020